Remis gibt neuen Mut
Nach dem 0:0 in Abbach geht der TuS mit neuem Selbstbewusstsein ins Spiel gegen Nürnberg.
Sorgt in der Defensive für mehr Stabilität: Daniel Zollner Foto: Brüssel
Regensburg.
Nach dem hart umkämpften 0:0 in Bad Abbach geht der Fußball-Landesligist Freier TuS Regensburg mit neuer Zuversicht an die bevorstehenden Aufgaben. Am heutigen Samstag (15 Uhr) erwartet das Tabellenschlusslicht den Tabellenvierzehnten Dergahspor Nürnberg, und TuS-Coach Robert Mühlbauer weiß, dass er am Erfolgsrezept vom letzten Wochenende festhalten sollte.
„Das Wichtigste ist, dass wir defensiv wieder gut stehen. Danach werden wir sehen, was sich ergibt“, sagt der Coach vor dem fünften Spiel unter seiner Regie: „Der Gegner will sicher einen Dreier, um damit im Geschäft zu bleiben um die Aufstiegsränge zur Verbandsliga.“ Besonders die immer wieder wechselnde TuS-Aufstellung bereitet dem Trainer Sorgen. Die Viererkette musste in jedem der bisherigen vier Spiele unter Mühlbauer verändert werden und auch im fünften wird sich daran nichts ändern: „Da bringen wir natürlich keine Ruhe, keine Konstanz rein“, sagt Mühlbauer. Gegen Nürnberg wird diesmal Werner Krutsch beruflich fehlen, wodurch Sebastian Dieterle wieder nach hinten rücken wird.
Auch ansonsten ist der TuS von vielen Verletzungen geplagt. Neben den Langzeitverletzten Julian Runge und Sebastian Dietz fällt auch Bastian Schmiofski mit einer Gehirnerschütterung aus. Manuel Hackner ersetzt ihn. Benjamin Schwarz fehlt beruflich. Hinter Matthias Stasta steht verletzungsbedingt noch ein Fragezeichen. „Hätten wir alle Mann an Bord, wäre ich, auch aufgrund der gezeigten Trainingsleistungen von einem Dreier ausgegangen. So aber sind wir auch mit einem Unentschieden zufrieden“, sagt Mühlbauer, der von seinem Team denselben „Einsatz und dieselbe Leidenschaft wie in Bad Abbach“ sehen will.
